die diagnosestellung, also das herausfinden, daß ein mensch an dieser erkrankung leidet, ergibt sich aus der summe der symptome, der anamnese (der vorgeschichte) und dem ergebnis des lymphocytenproliferationstestes (Be-LPT, siehe unten).

verschiedenen symptome führen zu unterschiedlichen diagnostischen maßnahmen.

(die angegebenen links verweisen teilweise auf den entsprechendn abschnitt im kapitel über die symptome).

bevor es den sogenannten lymphocytenproliferationstest (LPT) gab, wurde die diagnose anhand des auftretens der erwähnten symptome gestellt - und der untersuchende arzt landete zwangsläufig bei der diagnose: sarkoidose.
erst wenn diese symptome in zusammenhang mit einer berylliumbelastung gesehen wurden, dann konnte nach dem motto der größten wahrscheinlichkeit beryllium als ursache erkannt werden.
‘leider’ ist diese erkrankung so unbekannt, daß in der regel eine mögliche berylliumbelastung nicht nachgefragt wird.
und bei vielen, die daran denken, hat sich bis heute, trotz LPT, vielfach die auffassung gehalten, daß zu einer korrekten diagnosestellung zwangsläufig die berylliumbelastung in der anamnese zu finden sein muß.
dabei heißt es schon 1996 in dem artikel

Chronic Beryllium Disease: Diagnosis and Management
http://ehp.niehs.nih.gov/members/1996/Suppl-5/rossman.html

a history of beryllium exposure is not required to make a diagnosis of chronic beryllium disease

(eine beryliumbelastung in der vergangenheit ist nicht notwendig, um die diagnose einer berylliose zu stellen)

und weiter:

The challenge, then, is to determine how the exposure occurred

(die herausforderung liegt darin, herauszufinden, woher die belastung stammt)

achtung, es fehlt noch die ausführliche darstellung des lymphocytenproliferationstestes (Be-LPT). ein wenig hierzu finden sie hier:
Be-LPT

diagnose

letzte aktualisierung:
23 November, 2017